In den vergangenen zwei Wochen wurden mehr als 30 Vielfalt-Nistkästen begutachtet und gereinigt. Mit Leiter, Besen und Kamera machte sich unser Nistkastenteam auf den Weg, um die rund ums Stolper Feld verteilten Vogelwohnungen aufzusuchen.
Ursprünglich war die Kontrolle früher geplant – rechtzeitig, bevor die ersten Vögel mit dem Nestbau beginnen, was bereits ab Mitte Februar der Fall sein kann. Doch die kalten, eisigen Wochen im Januar und Februar ließen uns innehalten. Wir wollten jene Tiere nicht stören, die sich in den Wintermonaten in dem einen oder anderen Kasten einen geschützten Unterschlupf gesucht hatten.

Und tatsächlich: Bei der Öffnung mancher Kästen zeigte sich, dass wir nicht die Einzigen waren, die auf den Frühling warteten. Hier und da musste eine kleine Mäusefamilie freundlich zum Umzug bewegt werden. Auch das gehört zur behutsamen Pflege unserer Nisthilfen.
Ob die Belegung der insgesamt 40 Kästen in diesem Jahr wieder so hoch sein wird wie 2025, können wir noch nicht sagen – einige Kästen konnten urlaubsbedingt bislang nicht besucht werden. Doch jede Kontrolle fühlt sich ein wenig wie eine Schatzsuche an. Hinter jeder Klappe verbirgt sich eine kleine Geschichte: kunstvoll geschichtete Nester, weiches Moos, Federn – und manchmal einfach nur Stille.

Für uns bedeutet jedes gefundene Nest ein Zeichen dafür, dass unsere Unterstützung ankommt und die Vogelwelt am Stolper Feld einen sicheren Raum findet. Und genau dafür lohnt sich jeder Handgriff auf der Leiter, jeder prüfende Blick in die Nisthöhle – Jahr für Jahr.
Danke für Euren Einsatz, Birgit, Janina, Patricia und Mattze!








